12. Riesling-Erzeugerpreis 2011

..... geht an die Mosel

Im Rahmen der Preisverleihung des 12. Riesling-Erzeugerpreises haben über 70 Spitzenwinzer Ihre Weine der Jahrgänge 2009 und 2010 in Worms vorgestellt.
Dabei sind alle Freunde des Rieslings voll auf ihre Kosten gekommen. Die Betriebe aus den Anbaugebieten Baden, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheingau, Rheinhessen, der Pfalz und Württemberg haben sie über 200 Rieslinge. In diesem Jahr findet die Verleihung des ProRiesling-Erzeugerpreises anlässlich des Jubiläums der ältesten Rieslingurkunde in Worms in dem neuen Kongresszentrum „ Das Wormser“ statt. Sie ist die größte Riesling – Probe in der Region. Alle Betriebe hatten mit ihren Weinen zuvor an einem wahren Probenmarathon teilgenommen.


Der Riesling-Erzeugerpreis 2011 geht nach Winningen an die Terrassenmosel.

Dort zeigt das Weingut Richard Richter bereits seit vielen Jahren, dass Qualität für sie von großer Bedeutung ist und beim Riesling perfekt beherrscht wird. Davon zeugen auch viele Auszeichnungen, die der Betrieb in den letzten Jahren erhalten hat. So ist es nur konsequent, dass sie in diesem Jahr ganz oben auf dem Treppchen stehen, ausgezeichnet für die beste Riesling-Kollektion.

1. Platz
Weingut Richard Richter (Mosel)
Marktstraße 19
56333 Winningen/Mosel

Tel 0049 (0) 2606/311
www.weingut-richter.net
info@weingut-richter.net


In Walsheim an der südlichen Weinstraße liegt der Betrieb, in dem drei Generationen für den Wein leben.Der Pfaffmann Stamm ist ein eingespieltes Team, das mit viel Engagement für den Wein lebt und für den der Riesling die Nummer eins ist.

2. Platz

Weingut Karl Pfaffmann Erben GdbR (Pfalz)
Allmendstraße 1
76833 Walsheim

Tel 06341 61856
www.weingut-karl-pfaffmann.de
info@weingut-karl-pfaffmann.de


Seit mehr als sechs Generationen ist Familie Minges bereits mit der Faszination des Weinbereitens verbunden. Es ist ihre Passion, die ganze Energie der Natur, die vielfältige Mineralität der Böden und den besonderen Rebsorten-Charakter
erfolgreich zu vereinen.


3. Platz

Weingut Theo Minges
Bachstraße 11
76835 Flemlingen

Tel 06323 93350
www.weingut-minges.com

Eine letzte Auszeichnung geht an den Betrieb mit dem besten trockenen Riesling. Er geht in diesem Jahr nach Baden in die Ortenau an das Weingut Freiherr von und zu Franckenstein. Es ist ein 2009 Neugesetz Riesling Großes Gewächs
.
Das 2009er Neugesetz Riesling Großes Gewächs, trocken wurde von der Jury nach erfolgreicher Regional und Finalprobe als der beste trockene Riesling aus den beiden angestellten Jahrgängen 2009 und 2010 gewählt.

Bester trockener Riesling 2011
Weingut Freiherr von und zu Franckenstein
Weingartenstraße 66
77654 Offenburg

www.weingut-von-franckenstein.de
weingut@weingut-von-franckenstein.de


Angetreten waren in diesem Jahr rund 350 Betriebe, die in regionalen Vorausscheidungen über 1200 Rieslinge der Jahrgänge 2009 und 2010 angestellt hatten. Gut die Hälfte der Weine hat die Fachjury dann nochmals im Finale in Trier beurteilt und so sorgfältig die Besten der Besten heraus gefiltert.

Tabelle der Betriebe, die 85,5 Punkte und mehr erreicht haben.
Downloadversion und Pressemeldung

Was ist der ProRiesling-Erzeugerpreis – was steckt dahinter?

Es gibt viele nationale und internationale Wettbewerbe um den Wein, auch spezialisiert auf den Riesling, mit fachlich kompetenten Blindverkostungen. Der ProRiesling-Erzeugerpreis ist etwas Besonderes.

Was zeichnet ihn aus?

Beständigkeit:
Seit 1989 bietet der Verein ProRiesling e.V. alle 2 Jahre allen deutschen Winzern die Möglichkeit, sich im Wettbewerb um den besten Riesling Erzeuger zu messen.

Neutralität:
ProRiesling e.V. ist ein eingetragener Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat den deutschen Riesling zu unterstützen. Seine Mitglieder sind dem Riesling verbundene Weingüter, Firmen und Privatpersonen, die mit ihren Aktivitäten keinerlei wirtschaftliche Ziele verfolgen. Diese Neutralität ist auch während der Proben, die von Weinfachleuten aus allen Branchen der Weinwirtschaft durchgeführt werden, garantiert.

Spezialität:
Beurteilt werden immer die 2 letzten Jahrgänge eines Betriebes, bezogen auf die Rebsorte Riesling. Dabei ist entscheidend, dass je nach Betriebsgröße (bis 10 ha Riesling fläche) 3, bzw. (bei mehr als 10 ha) 6 Weine angestellt werden müssen. Neben edelsüßen Spezialitäten müssen die Betriebe auch trockene Weine anstellen, um ihr betriebliches Können beim Riesling zu präsentieren. Gefragt ist nicht der eine Wein, sondern die Gesamtleistung eines Betriebes.

Doppelte Selektion:
Um regionalen Besonderheiten Rechnung zu tragen werden zunächst Proben auf regionaler Ebene durchgeführt. Dabei setzt sich die Jury aus Vertretern der jeweiligen Region und regional unabhängigen Weinfachleuten zusammen. So werden regional die Betriebe mit der besten Leistung heraus gefiltert.
In einem zweiten Schritt müssen die Betriebe, die zum Finale zugelassen werden, erneut eine Auswahl aus den bisher angestellten Weinen treffen, die sie zum Finale anstellen. Dies ohne Kenntnis des bisherigen Ergebnisses. In die Bewertung fließt das Ergebnis der Regionalprobe zu einem Drittel und das der Finalprobe zu 2 Dritteln ein.

Über mehr als 20 Jahre hat ProRiesling mit der Durchführung des Erzeugerpreises bei allen Weininteressierten ein Vertrauen aufgebaut, dass sich auch durch Zahlen belegen lässt.

So waren es bei der Ausrichtung des ersten Erzeugerpreises im Jahr 1989 ganze 150 Betriebe, die rund 450 Weine angestellt haben. Der 12. Riesling Erzeugerpreis in diesem Jahr konnte trotz der kleinen Jahrgänge 2009 und 2010 rund 350 Weingüter mit über 1200 Rieslingen verzeichnen.
Diese positiven Zahlen spiegeln sich auch im immer größer werdenden Interesse von Handel, Gastronomie und Endverbrauchern an den Resultaten dieses Wettbewerbs ab und unterstreichen die Attraktivität der Veranstaltung.

Trier, 22. August 2011